Soziale Kooperationen und Projekte

Die sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit haben bei uns einen ebenso wichtigen Stellenwert, wie die ökologischen. Aus diesem Grund kooperieren wir mit verschiedenen Partnern und unterstützen sie im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Die Foodsaver, ein Projekt der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen, bekommen von uns regelmäßig Lebensmittel, die nicht mehr ganz so ansehnlich sind oder deren Haltbarkeitsdatum überschritten ist. Obst und Gemüse mit kleinen Fehlern und Macken, welches wir nicht mehr an Kunden verkaufen können, wandert ebenfalls in ihre Taschen. Die abgeholte Ware landet dann im Fair-Teiler, einem Schrank, aus dem sich die Studierenden, Mitarbeiter des Campus und Professoren bedienen können.

Die Behindertenwerkstätten des Christopherus-Werkes in Lingen fertigen für uns regelmäßig Holzkisten an, die wir als Geschenkboxen in der Kornblume verwenden. 

Unsere Produkte sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern mit ihrem Verkauf werden gleichzeitig viele soziale Projekte unterstützt. Einige möchten wir Ihnen hier vorstellen

Überzeugen Sie sich auch von den Projekten unserer Lieferanten.

Bioladen -Fair

Seit 2004 besteht das erste bioladen*fair Projekt in der Dominikanischen Republik auf der Bananenplantage Finca Girasol. Je 1 Cent pro verkaufter Banane trägt seitdem dazu bei, dass ein Waldorfkindergarten und eine Schule mit rund 100 Kindern entstehen konnten. Die Bio-Bananen aus Ecuador stammen von der Hacienda Cluzon aus der Provinz Guayas. Mit einem Cent pro verkaufter Bananen wird eine Schule im Nachbarort der Plantage unterstützt. Diese Schule besuchen die Kinder der Plantagenmitarbeiter und der umliegenden Dörfer.
Rund 250 Frauen verarbeiten die bioladen*fair Cashews und Mangos vor Ort in Burkina Faso. Durch den Kauf der bioladen*fair Cashews, Mangos und der Nussmuse unterstützen Sie diese Frauenkooperativen zusätzlich mit 5 bzw. 10 Cent pro Packung oder Glas. Damit auch ihre Kinder während der Arbeitszeit gut betreut sind, soll zunächst ein Kindergarten entstehen.

Hand in Hand Fonds

Hinter dem Hand in Hand-Fonds stehen das Unternehmen Rapunzel Naturkost und die Deutsche Umwelthilfe. Seit 15 Jahren unterstützt der Fonds seit 1998 erfolgreich Projekte in aller Welt. Der Hand in Hand Fonds speist sich hauptsächlich aus einer freiwilligen Abgabe: Der Bio- Hersteller Rapunzel spendet jeweils ein Prozent des Einkaufswerts aller Rohwaren von den Hand in Hand-Partnern in den Fonds. Dazu kommen in geringerem Umfang private Spenden und Erlöse aus Aktionen.

Rosen aus Afghanistan

Um dem Opiumhandel langfristig entgegen zu wirken – immerhin 80 Prozent des Weltverbrauchs an Heroin bedient Afghanistan - und den Menschen gleichzeitig eine Alternative zur Existenzsicherung zu bieten, bauen seit Oktober 2004 auf Initiative der Deutschen Welthungerhilfe 700 Bauern auf mehr als 100 Hektar Land die Öl-Rose Damascena an. Mit der Herstellung von Rosenöl ließ man eine alte afghanische Tradition wieder aufleben. Mittlerweile wird eine große Menge Rosenöl produziert und überwiegend an die WALA verkauf, die das Projekt von Anfang an begleitet hat.